eLearning

eLearning und Digitalisierung in der virtuellen Lehre, Grafiktablett und OneNote im Praxistest. eLearning und Digitalisierung sind Trends, Bereiche in denen ich alle Ressourcen und Möglichkeiten der Weiterbildung einsetze. Als Lehrbeauftragter im u.a. Bereich Technische Mechanik ist es mir persönlich wichtig Aufgaben vorzurechnen und Zusammenhänge zu erklären, auf Fragen flexibel einzugehen, durch gute Antworten unterstützt durch Visualisierungen reagieren zu können. Diese Synergien und Dynamiken sind für mich auch wesentliche Vorteile eines Live- oder Präsenz-Unterrichts.

Nachfolgend möchte ich deshalb Erfahrungen weitergeben, wie ich meinen Online Unterricht in den letzten Monaten verbessern konnte. Best Practice Erfahrungen die Ihnen helfen schneller zu gewünschten Ergebnissen zu kommen.

 

1. Die Hardware

Die naheliegende Lösung, die Dokumentenkamera für die virtuelle Live-Übertragung

Die Verwendung der Videokamera/WebCam oder besser einer Dokumentenkamera ist eine sehr einfache und naheliegende Lösung. Die Kamera ist aus dem Präsenzunterricht bekannt und verfügbar. Das Problem jedoch, dass die Kamera im Laufe der Zeit, so nach 30 Minuten unscharf wird. Die Bilder bei mir selbst messerscharf, jedoch bei den Studierenden sehr verpixelt ankommen. Dieses Phänomen der im Laufe der Zeit unscharf werdenden Bildübertragung beobachte ich auch in Meetings mit den üblichen WebCams. Es liegt nicht an der Kamera selbst, sondern an der Übertragung, evtl. an der unzureichenden Bandbreite. Außer einem kompletten Neustart in ein neues Meeting, habe ich für dieses Problem bisher keine Lösung. Die Einstellungsmöglichkeiten für Kameras sind software-seitig sehr begrenzt. Für den Unterricht sind die unscharf werdenden Übertragungsbilder sehr unzufriedenstellend, ja geradezu unerträglich.

 

Die exklusive Lösung, ein Surface-Laptop

Ein Windows surface Laptop ist sicher eine gute Lösung, leider auch sehr kostenintensiv.
Mir persönlich ist es wichtiger einen leistungsfähigen alltagstauglichen Desktop Rechner zu haben.

 

Das Grafiktablett, für den Desktop Rechner ist das digitale Grafiktablett die richtige Lösung.

Mit dem Fokus auf einen Desktop Rechner habe ich mich entschieden für das eLearning ein Grafiktablett zu kaufen. Grafiktabletts sind bereits aus den AutoCAD Anfängen bekannt. Ein Grafiktablett gibt es inzwischen ab ca. 30 Euro. Also im Vergleich zu den Anschaffungskosten eines Surface Laptop deutlich günstiger. Aus technischer Sicht sehr interessant sind der unvermeidbare Verschleiß der Zeichenspitze und die hohe Auflösung der Drucksensitivität, von bis zu 8192 Drucksensitivitäten. Wichtiger für das eLearning ist jedoch die Genauigkeit ±0.3 mm des Stiftes auf der Arbeitsfläche. Für das eLearning reichen meines Erachtens die Arbeitsbereich-Abmessungen 160 mm x 102 mm, mit einer Auflösung von 1920 x 1080 aus. Nach all den weniger guten Erfahrungen, bin ich mit diesem Grafiktablett und auch der aktuellen Lösung sehr zufrieden. Daher auch die Motivation der Weitergabe dieser Erfahrungen.

Die einfachste Möglichkeit damit alle Teilnehmer den eigenen Bildschirm sehen können, ist den Bildschirm zu teilen. Alle Konferenz-Tools die ich kenne wie Skype, MS-Teams, WebEx, Zoom, u.ä. haben die Möglichkeit den eigenen Bildschirm zu teilen. Wird der Bildschirm geteilt, dann sehen alle Teilnehmer exakt was Sie selbst auch auf dem Bildschirm sehen oder eben zeichnen. Als Alternative gibt es oft ein Whiteboard. Darauf kann jeder der Teilnehmer zeichnen, also ideal wenn man etwas gemeinsam erarbeiten möchte.

 

2. Die Software

Digitale Visualisierungs-Tools für das eLearning

Die Übertragung des Bildschirms hat die entschiedenen Vorteile, dass Bandbreite und Übertragungsrate nicht mehr die entscheidende Rolle spielen. Das heißt auch geringere Übertragungsraten reichen aus. Mit der Übertragung des Bildschirms hatte ich bisher keine Probleme mit verpixelten Bildern.

Es wird jedoch eine Grafikprogamm benötigt. In der Not habe ich mit dem MS-Teams-Whiteboard angefreundet. Was mich jedoch störte, dass der Zeichenraum begrenzt ist und wenn man sich in den Randbereichen bewegt öffnen sich ständig irgendwelche Auswahlmenüs. Sehr störend.

Aus dem Grund habe ich dann auf das Tool autodraw.com umgestellt und damit auch das letzte Semester vollends erfolgreich geschultert.

Herausforderung der Web- oder Browser-basierten-Grafikprogramme ist die zeitliche Verzögerung. Das heißt die Buchstaben werden verzögert und durch die Verzögerung nur halb dargestellt. Die Reaktionszeit über das Internet ist zu langsam. Als Lösung betrachte ich inzwischen die Installation und Verwendung eines lokalen Programms als unumgänglich. Dieser Punkt wird nachfolgend vertieft betrachtet.

 

Das Zeichenprogramm mit ausreichender Reaktionsschnelligkeit

Wie bereits erwähnt, passen dynamische Grafiktabletts nicht zu langsamen Web- oder Browser-basierten-Grafikprogrammen. Die Reaktionszeit über das Internet ist zu langsam. Das gilt leider auch für web-basierte Office 365 Programme. So wird ein lokales Zeichenprogramm benötigt. Hier kann man praxisnah das Windows Zubehör-Programm Paint verwenden oder eine leere PowerPoint Seite. Alternativ bietet auch das Screenshot Snipping Tool Möglichkeiten Notizen zu ergänzen.

Für mich persönlich habe ich mich für das Notizprogramm OneNote entschieden. Für die Reaktionsschnelligkeit ist die lokale Installation wichtig. Die Version von 2016 bietet Microsoft unabhängig von der Office-Suite zum kostenlosen download an. Das Notizprogramm OneNote bietet für mich die notwendige Gestaltungsfreiheiten und Möglichkeiten, wie

  • einfache ShortCuts und Tasten-Kombinationen für die Aktivierung von Funktionen und Favoriten-Stiften. Die Auswahl des gewünschten Stiftes über die Tastatur ermöglicht die Zwei-Hand-Bedienung und somit eine sehr harmonische, schnelle Arbeitsweise und Bedienung. Für eine Demonstration bitte nachfolgendes Video anschauen.
  • Textblöcke können eingefügt werden
  • Bilder z.B. aus Skripten oder Übungsblättern können eingefügt und weiter bearbeitet werden

 

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eLearning und Digitalisierung in der virtuellen Lehre, Grafiktablett und OneNote im Praxistest.

3. Das Anwendungsbeispiel für das eLearning

An einem einfachen Beispiel werden Anwendungen des Grafiktabletts, der Software OneNote mit der entsprechenden Bedienung durch Tasten-Kombinationen gezeigt.

 

 

 

 

 

 

 

Damit auf einen guten Start in das eLearning! Für Ihre Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
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